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Traditionspflege
Unser Förderverein
... genauer der Verein "Freunde des Gymnasiums Niesky e.V." wurde im Vorfeld des ersten großen Absolvententreffens aller Nieskyer abiturbildenden Einrichtungen gegründet. Das war im Jahr 1997.

Der Verein hat wesentlich zur Identitätsfindung unseres Hauses beigetragen, begleitet heute all unsere Schritte mit großem Interesse und war maßgeblich an der Wahl unseres jetzigen Schulnamens beteiligt.

Mit dem Kontakthalten zu ehemaligen Schülern bzw. Absolventen ist bereits ein wesentlicher Arbeitsbereich des Vereins beschrieben.

Ein zweiter Arbeitsbereich besteht darin, dass der Verein die "Stunde der Musik" wieder aufleben ließ und in diesem Zusammenhang auch Konzerte für unsere Schüler veranstaltet. Die "Stunde der Musik" wird heute vom Musik- und Literaturverein organisiert - logistisch unterstützt von den "Freunden des Gymnasiums".

Und: Darüber, dass uns der Verein auch materiell kräftig unterstützt, freuen wir uns besonders. Bestimmte teure Dinge (wie unseren neuen Aulavorhang - im Jahr 2002 - oder wie die aufwändigen technischen Geräte - im Jahr 2003) könnten wir ohne diese Unterstützung niemals anschaffen. Auch in den Jahren 2007 und 2009 wurde wieder Medientechnik in großem Umfang durch den Verein finanziert.

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Beim Absolvententreffen 2003 Herr Dr. Buchmann und Herr Wehnert;
zwei der Vorstandsmitglieder
Zwischen Klassik und Moderne
Kultur an unserem Gymnasium

Im November 2005 fand ein weiteres Vorhaben seinen Abschluß, die Umsetzung des Schleiermacher-Denkmals vom Gottesacker zu unserem Schulgebäude am Zinzendorfplatz.
Ursprünglich hatten die Oberstufenschüler nur die Rekonstruktion des Denkmals im Auge und erste Gelder gesammelt; es wurde aber eine komplexere Maßnahme mit großem Aufwand und schönem Ergebnis.

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Das Schleiermacher-Denkmal wurde am 4.11.2005 enthüllt.

Wer Kontakt zu den Freunden des Gymnasiums Niesky aufnehmen möchte, kann ihre Rubrik auf unsrerer Schulhomepage besuchen:


Die Freunde des Gymnasiums Niesky

Gustav-Koch-Preis

 

Am Ende des Schuljahres 2010/2011 soll erstmalig der                                  Gustav-Koch-Preis verliehen werden.

Aber wer soll diesen Preis eigentlich erhalten und wer war Gustav Koch überhaupt?

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Der Preis wird vom Verein Freunde des Gymnasiums Niesky e.V. gestiftet und soll an Schüler vergeben werden, die sich in besonderer Weise für das Gymnasium einsetzen. Das kann durch das Vertreten der Schule bei Wettkämpfen sein, durch die Organisation verschiedener Schulveranstaltungen, wie z.B. des Penneballs, oder durch Einsatz gegen Mobbing. Mit dem Preis werden jedoch nicht nur die zukünftigen Preisträger geehrt, sondern auch der Mann, dessen Namen der Preis trägt, Gustav Koch.

Gustav Koch, der am 25.11.1886 geboren wurde, war von 1909 bis 1954 Lehrer am ehemaligen Pädagogium in Niesky. Aber er war nicht nur irgendein Lehrer, sondern er war ein Lehrer, der sich in besonderer Weise für die Schule und die Schüler eingesetzt hat und so bis heute im Gedächtnis vieler Alt-Nieskyer verankert ist. Er zeichnete sich besonders durch seine natürliche Autorität, seinen anspruchsvollen Unterricht und seine Gabe, die Schüler mit Humor und Geduld für das Lernen zu begeistern, aus. Es schien ihm wie auf den Leib geschneidert, den Schülern Mathematik und alte Sprachen, insbesondere Latein, beizubringen.

Nachdem 1945 der Schulunterricht eingestellt und ganz Niesky aufgrund der Bombardierungen und Kriegsschäden evakuiert wurde, setzten sich Herbert Kramer und Gustav Koch für die Wiedereinrichtung einer Oberschule ein. Durch ihre Bemühungen konnte der Schulbetrieb im Januar 1946 langsam wieder fortgesetzt werden. Auch rettete Herr Koch zwei Schüler davor, von der Schule verwiesen zu werden.

Diese kurze Beschreibung von Gustav Kochs Lehrertätigkeit macht deutlich, dass es berechtigt ist, seinen Namen für den Preis zu verwenden und so auch ihm eine Ehre zu erweisen.

(Text: Laura Kunzendorf)

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Die ALT-NIESKYER
... sind ein Verein, der Frauen und Männern besteht, die (früher) Schulen in Niesky besucht haben, vor allem die Internatsschulen der Nieskyer Brüdergemeine.

Seit Mitte der 90-iger Jahre gibt es regelmäßige Kontakte zwischen unserer Einrichtung und den Vereinsmitgliedern, die in alle Welt verstreut leben.

Alt-Nieskyer sind nicht nur zu unseren Feiern präsent, sondern führen auch ihre Jahrgangstreffen wieder in Niesky und Umgebung durch. Dass dabei ein Besuch bei uns nicht fehlen darf, ist selbstverständlich.

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Motto der Alt-Nieskyer
(frei nach A. v. Kotzebue)
Beim Besuch im Herbst 2002

Wer Kontakt zum Verein der Alt-Nieskyer aufnehmen möchte, wendet sich bitte an die Schulleitung.
Der "Park der Absolventen" - richtiger: "Park der Generationen"
... ist letztlich auf Grund einer Idee unseres Fördervereins entstanden.
Seit 1993 pflanzt jeder Abiturjahrgang einen Baum.

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Die Abiturienten des Jahres 2000
setzten ihre Eiche unmittelbar
am Schulgebäude Zinzendorfplatz.


Diese Tradition wurde konsequent weiterverfolgt und in ein städtebauliches Konzept eingebunden.
An der Richard-Neumann-Straße entstand 2003 in der Nähe unseres Schulgebäudes an der Bahnhofstraße eine weitläufige Anlage, in der jeder Abiturjahrgang "seinen" Baum (gepflanzt) hat.

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In dieser Karte sind die
ursprüglichen geplanten
Pflanzenbereiche grün makiert.
(Kartenausschnitt: Institut für Freiraumplanung und Siedlungsentwicklung)

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Ehemalige Absolventen besichtigen
den neu angelegten "Park der Generationen".
Mehr über den "Park der Generationen" und seine Entwicklung
gibt es auf der Seite der Freunde des Gymnasiums.
Mancher Jahrgang kennzeichnet seinen
Baum mit einem Stein oder einer Tafel.