Kooperationen
Schuljugendarbeit / ... unser Schulclub
Inhalt Nach ca. dreijähriger Vorlauf- und Vorbereitungszeit wird im Herbst 2002 in Zusammenarbeit mit dem CVJM ein Projekt der Schuljugendarbeit durchgeführt. Schülerinnen und Schüler haben Gelegenheit, Freizeiten während des Schultages - nett gestaltet oder einfach frei zu verbringen. Wie man unten lesen kann, wird das Angebot gern angenommen.
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| Itemba zu Gast |
während des Aufenthalts im Schülerclub |
Quelle: Sächsische Zeitung vom 17.09.2002
Aus dem Jahresbericht für das Schuljahr 03/04,
... der von Frau Christine Morgenstern und Frau Annebarbara Döhler aufgeschrieben wurde, die den Club regelmäßig und unentgeltlich betreuen. (Beiden möchten wir an dieser Stelle ein herzliches DANKE! sagen. Auch in diesem Schuljahr gab es ein paar Höhepunkte im Leben des Schülerclubs. Zur besseren Übersicht seien sie in Stichpunkten aufgelistet:
- Begrüßung der Fünftklässler mit selbstgebastelten Zuckertütchen, beschriftet mit einer Einladung und gefüllt mit Süßem
- Versuch eines Fotowettbewerbes unter dem Thema "Bis ans Ende der Welt" - alle drei Beteiligten bekamen einen Preis (aus persönlicher Stiftung)
- Thomas Brendel gestaltete zum Jahr der Bibel einen Workshop.
- Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" - leider mit nur geringer Beteiligung
- Anschaffung eines Kickerspieles - der Höhepunkt des Jahres, wie sich herausstellte. Er ist täglich schwerst frequentiert, inzwischen leider ziemlich kaputt gespielt, doch selbst das hält die Schüler nicht vom Spielen ab.
- Diavortrag über die Arbeit mit rumänischen Straßen- und Zigeunerkindern von Herrn Tobias Walzok aus Görlitz, der selbst mehrere Jahre in diese Arbeit investiert hatte. Hauptsächlich die GEO-AG nutzte dieses Angebot, "da man ja aus den ehemaligen Ostblockländern wenig aus erster Hand hört". In diesem Zusammenhang berichtete Herr Walzok auch über die Möglichkeit eines Sozialen Jahres in dieser Arbeit.
- Jonglageworkshop mit Herrn Dennis Kirchhoff
In Verbindung mit der Ausstellung "Juden in Sachsen" konnten wir Herrn Egmont Prill, Theologe, Journalist und Israelexperte gewinnen, in drei zehnten Klassen eine Stunde zum Thema "Israel in Vergangenheit und Gegenwart" zu holten. Die wurden von den Schülern sehr aufmerksam und interessiert aufgenommen.
- Besuch eines Häuptlings der Ashanti (deren Volksgruppe auch Herr Kofi Annan angehört) Fritz Poweicik, ein ehemaliger Missionar, der viele Jahre in Ghana lebte und so geschätzt wurde, dass ihn 300.000 Ashanti zu ihrem Häuptling machten. Mit seinen über 70 Jahren erzählte er in drei Religionsklassen und später nochmal im Schülerclub über das Leben in Afrika; es gab keinen, der nicht gespannt lauscht.
- Ende Juni hatte der Schülergebetskreis eine Kinderevangelistin zu Gast (Sie weilte im Rahmen einer Zeltevangelisation in Niesky und bot sich für den Religionsunterricht an.) Frau Birgit Mayer begeisterte auch Kinder der fünften Klassen, deren Ethik- und Religionslehrer ihnen die Einladung weitergegeben hatten.
- Der Schülergebetskreis gestaltete unter Mithilfe des Jugendpfarrers Martin Zinkernagel einen Schülergottesdienst; schwierig war hier, eine geeignete Zeit zu finden.
Für uns ist die Situation nicht ganz einfach. Vieles ist nicht machbar, was wir uns vorgenommen hatten. Manches dürfen wir nicht und so sind wir oft mehr oder weniger Aufsichtspersonen. Die Schüler wollen nach einem Unterrichtstag entsponnen, Spielen oder Hausaufgaben erledigen.
Mit dem Abschluss der Rekonstruktion im Gebäude Bahnhofstraße zieht der Schulclub in seinen neuen Raum im Erdgeschoss und wird rasch wieder zum Treff- und Anziehungspunkt für die kleinen und großen Schüler. Frau Döhler und Frau Morgenstern setzen ihre Arbeit kontinuierlich fort. Schön für alle ist, dass der Schulclub viele Veranstaltungen (auch mit exklusiven Gästen) organisiert, die den „Nerv“ der Schüler treffen und das Schulleben bereichern. Seit geraumer Zeit ist der Schulclub direkt in unser Ganztagsschulprojekt integriert und erfährt mit diesem eine gemeinsame Förderung.
Zusammenarbeit mit dem Matinshof
Seit 1996 führt unser Gymnasium im Rahmen des Religions- und Ethikunterrichts eine Zusammenarbeit mit der Behindertenwerkstatt Niesky, einer Außenstelle des Martinshofes Rothenburg, durch. Schrittweise wurde dabei ein bestimmter Inhalt aufgebaut. Schon bei den ersten Aktivitäten achteten wir auf einen wechselseitigen Austausch. Behinderte kamen in die Schule zur Computerarbeit und Schüler gingen zum Praktikumseinsatz in die Werkstatt. Heute umfasst die Tätigkeit folgende Schwerpunkte:
- Durchführung eines Sozialpraktikums mit Schülern der Klassenstufe 10
- Angebot einer Sozial-AG mit Zertifikatsabschluss (10/11)
- Realisierung einer Straßensammlung für die Werkstatt in Niesky in der Weihnachtszeit (Weihnachte 2009 wurden 323,24 € gesammelt.)
- Teilnahme an Festen, Sportaktivitäten
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In einer Einschätzung schreiben die diese zwei Teilnehmer sinngemäß:
Unsere Erwartungen hinsichtlich der Übernahme von
verantwortungsvollen Aufgaben wurden erfüllt. Es ist uns auch
gelungen, das Vertrauen von Betreuern und Patienten zu gewinnen.
Das Anfertigen von komplexen Werken gemeinsam mit den Patienten war jedoch nur teilweise erfolgreich, weil nur einfache Sachen angefertigt wurden, und wir die hergestellten Dinge vorwiegend nachbearbeitet und nicht direkt zusammen mit den Patienten hergestellt haben.
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Elisabeth Freymann und Julia Schilling
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„Es ist nicht möglich, jeden Tag etwas Großes zu tun, aber etwas Gutes.“
(Friedrich Schleiermacher)
Das sagt auch Julia Wenisch und schreibt:
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Frei nach diesem Zitat organisiert das FSGN schon seit langer Zeit die Möglichkeit für Schüler der 10. Klassen, sich in sozialen Belangen zu engagieren und ein Praktikum in der Blinden- und Behindertenwerkstatt „Martinshof“ zu verrichten. Nach gut einem dreiviertel Jahr ist es nun an der Zeit, ein erstes Resümee zu ziehen:
Der Beginn meiner Arbeit in der Außenstelle Niesky vollzog sich nicht ohne ein unsicheres Gefühl, was angesichts der neuen Verantwortung auch durchaus gerechtfertigt war; schließlich erfordert die Betreuung von geistig und körperlich beeinträchtigten Menschen ein großes Maß an Fingerspitzengefühl und nicht nur Vor- und Rücksicht, sondern ebenfalls einen gewissen Grad an Durchsetzungsvermögen. Doch dadurch, dass die Anforderungen an mich langsam, aber stetig, gesteigert wurden, fiel mir die Eingliederung in die Gruppe nicht schwer. Die Tatsache, dass ich mit meinem Einsatz das Leben einiger der Betroffenen etwas leichter gestalten kann, lässt den zeitlichen Aufwand völlig vergessen.
Die Zeit im „Martinshof“ war bisher eine sehr wichtige Erfahrung für mich, da auch meine beruflichen Vorstellungen in diese Richtung gehen. Und nicht nur für diejenigen, die ähnliche Pläne haben, kann ich dieses Angebot empfehlen, da es eine Erfahrung ist, die durchaus für jeden Schüler einen großen Nutzen haben kannn.
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weitere Kooperationspartner
Unsere Partnerschulen sind:
Bundesrepublik Deutschland
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Karl Friedrich Gauß Gymnasium, Hockenheim |
| Republik Frankreich |
College Charles de Foucauld, Albert |
| Republik Polen |
Zespol Szkol Licealnych, Zgorcelec
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Verbunden über einen Kooperationsvertrag arbeiten wir, die Nieskyer Grundschule, die Mittelschule Niesky sowie weitere Grundschulen unseres Einzugsgebietes an der Qualifizierung des Schülerübergangs von den Grund- zu den weiterführenden Schulen.
Die Staatliche Studienakademie / Berufsakademie Bautzen und die Firma SKM GmbH Kringelsdorf sind unsere Kooperationspartner zur Führung des Wahlgrundkurses „Trans-Job“ in der gymnasialen Oberstufe.
Mit der DB Waggonbau Niesky GmbH haben wir eine Kooperationsvereinbarung zur Implementierung beruflichen Wissens an der Schule und zur Stärkung des Prozesses der Berufs- und Studienorientierung abgeschlossen.
Im Rahmen des INSO-Projektes sind wir Kooperationspartner der Hochschule Zittau / Görlitz. Inhalte der Zusammenarbeit sind insbesondere die praxisorientierte Berufs- und Studienorientierung zur Steigerung der Berufsfähigkeit, die Förderung der Studierneigung und die nachhaltige Verbesserung der Berufswahlkompetenz.
Die BARMER EK unterstützt den Gemeinschaftskundeunterricht und berufsvorbereitende Maßnahmen, die AOK unser Schülerpraktikum in der JGS 9.
Mit der Niederschlesischen Sparkasse existiert eine Rahmenvereinbarung über Zusammenarbeit.