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Curricula
Orientierungsstufenkurs Methodenlernen (MELE)
Aus der Notwendigkeit einer lehrplanmäßigen Einbindung von Lern- und Arbeitstechniken entwickelte die Arbeitsgruppe eine Leitlinie zum Methodenlernen am Friedrich-Schleiermacher-Gymnasium Niesky, um der Entwicklung der Schlüsselqualifikation Methodenkompetenz die erforderliche Bedeutung zu verleihen.

Beim Aufbau eines Lehrplans für die Klassenstufen 5 und 6 orientieren wir uns vor allem auf Methoden der Informationsgewinnung, der Informationsverarbeitung, der Informationswiedergabe und der Informationsdarstellung sowie auf Methoden zur Lernorganisation. In diesen Schwerpunkten sind fächerübergreifende Methoden enthalten, die bei der Vermittlung an konkrete Fachinhalte gebunden sind.
In den Jahrgangsstufen 5 und 6 trägt unser Lehrplan Bausteincharakter. Innerhalb einer der beiden Förderunterrichtstunden werden die Schwerpunkte durch einen Lehrer der AG Methodenlernen vermittelt, wobei die Verknüpfung mit dem Fachunterricht gewährleistet ist.

In Klasse 5 stehen im Vordergrund:
  • Methoden der Lernorganisation
  • Methoden der Informationsgewinnung aus Texten
  • die komplexe Anwendung im Rahmen eines fachspezifischen Projekts im Biologieunterricht

Den Schwerpunkt der Arbeit der 6. Klasse bilden die Methoden der Informationsverarbeitung und Informationswiedergabe.
So erwerben die Schüler Verfahrenskenntnisse zur Erarbeitung und Präsentation eines Kurzvortrags. Dabei werden die in Klasse 5 erworbenen Fähigkeiten zur Informationsgewinnung gefestigt und unter neuen Aspekten angewendet.

Rückblickend auf die Ergebnisse der beiden letzten Schuljahre ist zu bemerken, dass deutliche Fortschritte in der Beherrschung elementarer Arbeitstechniken zu verzeichnen sind. Die Schüler sind zunehmend in der Lage, wesentliche Informationen aus fachspezifischen Texten zu entnehmen und zu verarbeiten. Dadurch gelingt es ihnen nachweisbar besser, entsprechende Aufgaben im Fachunterricht zu bewältigen. Sie erlangen eine größere Sicherheit im Umgang mit komplexen Aufgaben, was sich positiv auf die Lernmotivation auswirkt.
Außerdem befördert die Notwendigkeit der gegenseitigen Absprache den fachlichen Austausch innerhalb des Kollegiums, sodass die innerschulische Fortbildung aktiviert wird. Wir stellen fest, dass die Reaktionen der Eltern auf die Arbeit im Fach Methodenlernen durchweg positiv ausfällt, da die entsprechenden Fortschritte ihrer Kinder sichtbar und nachvollziehbar werden.

Seit Beginn des Schuljahres 2009/10 wird die ursprüngliche Verknüpfung des Kurses Methodenlernen mit unserem Freiarbeitsprojekt schrittweise gelöst. Freiarbeit wird mehr und mehr durch Förderunterricht in den Kernfächern (beginnend mit Deutsch und Englisch) ersetzt.

§8OAVO-Kurse / Wahlgrundkurse
Mit den ersten Novellierungen der Oberstufen- und Abiturverordnung Mitte der 90-iger Jahre wurde die Möglichkeit eröffnen, dass Schulen eigene fachübergreifend konzipierte und fakultativ zu besuchende Kurse entwickeln, die die SMK genehmigt werden müssen, aber dafür m.E. auch in das Abitur eingebracht werden können.

Hier unser Angebot für die Schüler der gymnasialen Oberstufe:

Kurs: MUSIKTHEATER (kurz: MUTH)

Seit mehr als 10 Jahren gehört der fächerübergreifende Wahlgrundkurs "MUSIKTHEATER" zu unserer Schulkonzeption und ist neben der Musikschule der Stadt wichtiger Bestandteil, das Kulturleben im Gymnasium und auch in der Öffentlichkeit zu beleben und mitzubestimmen.

Für unsere Schule gewinnt das Musiktheater zunehmend an Bedeutung und wird immer beliebter. Das beweisen allein die Bewerber für diesen Wahlkurs. So waren wir in Vorbereitung des Schuljahres 2003/2004 gezwungen, eine Aufnahmeprüfung durchzuführen.
Theater ist für uns eine wichtige Darstellungsform menschlichen Ausdrucks und Empfindens geworden.

Mit großem Engagement gehen unsere Schüler an die ihnen gestellten Aufgaben und scheuen weder Mühe noch Zeit, Theater erlebbar werden zu lassen.
Theater bietet immer wieder eine Fülle von neuen Bewährungsfeldern, um kreativ zu sein. Besonders in diesem Jahr spürten wir nach unseren zahlreichen Aufführungen, wie wichtig es ist, unmittelbare Erlebnisfähigkeit zu schenken.
In einer Zeit fortgesetzter Mediatisierung und dem damit sichtbarwerdenden Rückgang unmittelbaren Kunsterlebens kommen gerade einem Musiktheater große Aufgaben zu. Diese Chance sollten wir uns auch zukünftig nicht vergeben, auch, um an der Gestaltung eines niveauvollen Kulturlebens in unserer Stadt teilzuhaben. Mit besonderem Stolz können wir sagen, dass viele andere Schulen großes Interesse an den Aufführungen unseres Musiktheaters gezeigt haben. Nennenswert ist auch die - im Vergleich zu den vergangenen Schuljahren - weiter zunehmende fächerübergreifende Zusammenarbeit. Nicht nur für das Fach Kunsterziehung, sondern auch in Deutsch und Musik wird Theater zum Bindeglied und Bestandteil des Unterrichts.
Theaterspielen wird für uns auch weiterhin eine Form literarischen Entdeckens sein. Schüler erfahren die Möglichkeit der Selbstentdeckung, der Selbstfindung, eine Chance des gemeinsamen kollektiven Umgangs mit Themen und Problemen zum eigenen Leben, zur Zeit, zur Welt und zu ihrer Bewältigung.

Musiktheater ist bei uns prozessorientiert. Vor allem in der Schule ist es ein langer und komplizierter Prozess, da die Arbeit in kleineren Gruppen abläuft. Diese planen, experimentieren und treffen Entscheidungen zu vielen Einzelheiten in gemeinsamer Arbeit und Verantwortung. Für die Entwicklung jedes Jugendlichen ist die Gruppenarbeit eine angemessene Art des Produzierens und Lernens geworden. Um dem Rechnung zu tragen, muss Musiktheater auch weitgehend prozessorientiert sein.

Alles in allem ist das sehr zeitaufwendig und - von einem ausschließlich produktorientierten Standpunkt aus - nicht effizient. Aus pädagogischer Sicht betrachtet aber ist dieser an die Gruppe gebundene Entstehungsprozess einer Schultheaterproduktion von großer Bedeutung für die persönliche Entwicklung jedes einzelnen Kursteilnehmers und nicht zuletzt auch für den unterrichtenden Lehrer ein wichtiger Baustein für seine pädagogische Arbeit. Für unsere Schülerinnen und Schüler ist Musiktheater auch das Finden von individuellen Erfahrungen, der Gewinn an ICH - Stärke oder sozialer Kenntnisse im Umgang mit gleichaltrigen. Zum Teil sind sie sehr emotional und lassen den Entstehungsprozess einer Musiktheaterproduktion zu einem eindrucksvollen Erlebnis werden.
Kreativität, Individualität und Verantwortung jedes einzelnen für das Ganze müssen fester Bestandteil unseres Schulalltags sein. Dazu wollen wir mit unserem Wahlgrundkurs 'Musiktheater' den notwendigen Anteil beitragen. (Rosemarie Geide)

Bedeutende Aufführungen:
  • 1996 Der gestiefelte Kater
  • 1997 Schneeweißchen und Rosenrot - Minifaust
  • 1998 König Drosselbart - Werbebüro "Dr. Hammerfest"
  • 1999 Schneewitchen - Die Physiker
  • 2000 Das kalte Herz - Festprogramm zu Schleiermacher
  • 2001 Die Bremer Stadtmusikanten - Ich bin der Gärtner; ich habe einen Mord begangen
  • 2002 Der kleine Muck - Emil und die Detektive
  • 2003 Der Teufel mit den 3 goldenen Haaren - Ganymed
  • 2004 Dornröschen - Love & Conspiracy
  • 2005 Zwerg Nase - Im Park
  • 2006 Der Dschungel ruft - Die Konferenz
  • 2007 Zum Teufel mit den Geistern - Der Froschkönig
  • 2008 Der Besuch der alten Dame - Die Steppe lebt
  • 2009 Luzifers Nöte ... - Schneeweißchen und Rosenrot
  • 2010 Ein Sommernachtstraum - Die Schneekönigin 
  • 2011 Freitag, der 13!

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Ganymed
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Der Teufel mit den drei goldenen Haaren
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Werbebüro Dr. Hammerfest
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Der kleine Muck
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Zwergnase
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Der Dschungel ruft
zumteufelmitdengeistern.jpgZum Teufel mit den Geistern Froschk_nig.jpgDer Froschköni
Besuch.jpgDer Besuch der alten Dame
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Schneeweißchen und Rosenrot
            Luzifer.jpg         Luzifers Nöte
Steppe_2.jpgDie Steppe lebt

 

 

                                                                          

 Puck1.jpgEin Sommernachtsstraum

Zwischenablage01.jpgDie Schneekönigin

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Freitag, der 13!




Der                                                                                                                                                                             Kurs: Spurensuche Schlesien - Vergangenheit / Gegenwart / Zukunft in Europa                                                      wurde mit dem Schuljahr 2006/07 beendet.

Dieser Kurs hatte, beginnend mit dem Schuljahr 2002/2003, Akzeptanz in unserer Schule sowie Interesse und Neugier unter der Schülerschaft erringen können. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten u.a. an Orientierungsbildern zu den ehemaligen schlesischen Kreisen, untersuchten die derzeitigen Verhältnissen und ihre Entwicklung, recherchierten historische Grundlagen und befragten Zeitzeugen.



Kurs: Bionik

Gray-Paradoxon, Riblets, Kavitation und Mikrosphärenblasen stehen für widerstandsvermindernde Lösungen bei schnell schwimmenden Wirbeltieren.

Sie sind neu im überarbeiteten Lehrplan für den Grundkurs Bionik, der sich seit dem Schuljahr 2004/05 am FSGN mit stabilen Schülerzahlen etabliert hat.

Ziel des Kurses ist es, den Schülern zu vermitteln, wie Problemlösungen der Natur in den Bereich der Technik übertragen werden, um die in “Jahrmillionen“ entwickelten und optimierten „Erfindungen der Natur“ zu nutzen. Dazu werden ausgewählte Beispiele aus den Teilgebieten der Bionik „unter die Lupe“ genommen.

Im Mittelpunkt der Klassenstufe 11 steht die Untersuchung des Vogelfluges, als unerreichbares Vorbild aller technischen Fluggeräte. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Flugplatz Rothenburg ergeben sich gute Möglichkeiten Unterrichtsabschnitte direkt am Fluggerät durchzuführen.

In der Klassenstufe 12 untersuchen wir nach dem Leitsatz „..survival the cheapest“ die Gestaltungsgesetze der Natur und erklären technische Umsetzungen in der Baubionik. (Carsten Retz)


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Einblicke
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Auf dem Gleichgewichtstrainer

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Kurs: Schule-Wirtschaft

Wirtschaftliche Grundbildung, spezialisierten Fremdsprachenunterricht und den verstärkten Einsatz neuer Medien zu verbinden ist Anliegen unseres fächerverbindenden Wahlgrundkurses Schule-Wirtschaft. In diesem Kurs, der mit zwei Wochenstunden unterrichtet wird, sind die Fächer Wirtschaft, Business English und Informatik vereint. In allen drei Bereichen werden Anforderungen gestellt, die deutlich über die neuen Lehrpläne hinausgehen. So zum Beispiel gehören zu den Themen in Wirtschaftskunde unter anderem Kenntnisse über Rechtsformen von Unternehmen, Finanzierung und Investition, Marketing Grundlagen, Buchführung und Personalwesen. In Business English geht es um das korrekte Kommunizieren mit Geschäftspartnern, das Schreiben von Memos, e-Mails, Geschäftsbriefen sowie um Kenntnisse darüber, wie eine Diskussion oder Verhandlung auf Geschäftsebene zu führen ist. Am Ende der Schulzeit haben die Schüler die Möglichkeit, die Prüfung der London Chamber of Commerce and Industry and Examination Board abzulegen. Sie erwerben damit eine Zusatzqualifikation in Geschäftsenglisch, die bei Bewerbungen ein nicht zu unterschätzender Vorteil sein kann. Betriebssysteme als Systemsoftware, Anwendersoftware, Datenbanksysteme und der Einsatz betrieblicher Software sind einige Beispiele aus dem Informatikbereich. Um unsere Bildungsarbeit erfolgreich zu gestalten, mussten wir völlig neue Wege gehen. So haben wir zwei Kooperationsvereinbarungen geschlossen, die den Schülern Praxiseinblicke ermöglichen, die der normale Schulalltag nicht bereithält. Im mittelständischen Maschinenbaubetrieb SKM Kringelsdorf erfahren die Schüler, wie ein erfolgreiches Unternehmen geführt wird. Der Geschäftsführer, Herr Lothar Kubitz, macht sie an Ort und Stelle vertraut mit Buchführung, Finanzierung, Investition und vermittelt ein lebensnahes Bild von Wirtschaft in unserer Zeit. Zweiter Kooperationspartner ist die Staatliche Studienakademie in Bautzen, in der die Schüler Vorlesungen hören, beispielsweise zu Rechnungswesen und Personalwesen. So entsteht eine praxisnahe Lernkultur, die schülerorientiert gestaltet ist und auf das Studium vorbereitet, was zu einer hohen Leistungsbereitschaft führt. 2011/12 sind es mehr als 30 Schüler, die sich diesen Anforderungen engagiert stellen und ihre ersten Erfahrungen in beiden Kooperationseinrichtungen gemacht haben. Wir sind überzeugt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, Schule mit Zukunft zu gestalten. (Angelika Zech)

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