Der neue Sportplatz
Der neue Sportplatz wurde am 8. November 1996 feierlich übergeben. Und auch die neuen Umkleideräume konnten wenig später benutzt werden. Die gesamte Baugeschichte des Sportplatzes zog sich jedoch über vier Jahre hin und liest sich fast wie ein Märchen.
August 1992: Wir übernehmen im Zusammenhang mit der Schaffung des Gymnasiums den bestehenden Sportplatz der vormaligen POS 1.
1.10.1992: Die vorhandenen Sportanlagen werden durch den Schulleiter und die Sportlehrer unseres Gymnasiums, durch Vertreter der Stadt Niesky und den TÜV Sachsen einer kritischen Begehung unterzogen. Mängel müßten über kurz oder lang zu einer Schließung der Anlage führen.
Anfang 1993: Der Wunsch, daß eine neue Sportanlage entstehen möge, wächst. Befördert wird dieser Wunsch auch durch die vielen Beschwerden von Eltern über die mißliche Sportplatzsituation. Erste Ideen zur Gestaltung der neuen Anlage werden gesammelt und schließlich zu Papier gebracht. Im Streben, einen Wunschtraum - einen neuen Sportplatz - Wirklichkeit werden zu lassen, findet sich im LSV Niesky e.V. ein guter Partner, der die Projektierung und Realisierung immens unterstützen wird.
30.3.1993 bis 5.9.1995: Zweieinhalb Jahre sind angefüllt mit der Stellung von drei Fördermittelanträgen, Projektüberarbeitungen, frustrierenden Ablehnungen und Warten.
8.11.1995: Zuwendungsbescheid über die Bereitstellung von Fördermitteln durch das Land Sachsen.
4.12.1995: Beschluß des Stadtrates der Stadt Niesky zur Übertragung aller Grundstücke und Immobilien an den Niederschlesischen Oberlausitzkreis.
Ende Mai 1996: Letzter Hammerwurfwettkampf des LSV Niesky e.V. / letzte Sportunterrichtsstunden auf der alten Anlage.
Juni 1996: Beginn der Bauarbeiten.
8.11.1996: Übergabe nach Baufertigstellung und Inbetriebnahme.
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| Während der Bauarbeiten |
Feierliche Übergabe des Sportplatzes |
Umbau am Gebäude Zinzendorfplatz
Lange führte unser altehrwürdiges Schulgebäude am Zinzendorfplatz hinter dem wunderschön restaurierten Alten Pädagogium, das inzwischen die Stadt- und Kreisbibliothek beherbergt, ein Schattendasein.
Vor Beginn des Schuljahres 1991/92 wurde es bezüglich Innenausstattung und Möbilisierung wieder als Schule nutzbar gemacht.
Im Sommer 1996 erfolgten eine komplette Neuinstallation der Elektroanlage sowie viele Malarbeiten.
Am 22.09.1999 kam vom Regierungspräsidium Dresden grünes Licht; die am 31.08.1998 und 28.10.1998 beantragten Zuwendungen für den Schulhausbau wurden genehmigt. Die Baufahrzeuge selbst waren - sehnsüchtig erwartet - schon am letzten Schultag vor den Sommerferien 1999 angerückt. Ab nun galt die Prognose: Endlich auch von außen schön! Die Rekonstruktionsarbeiten sollten uns ein Schuljahr lang in unserer Arbeit begleiten, manchmal beeinträchtigen, mitunter verwundern. Täglich konnten sich Schüler, Lehrer und Besucher unseres Hauses vom Fortgang der Arbeiten überzeugen. Weniger schön, da mit Lärm und Schmutz verbunden, waren die Beeinträchtigungen des Unterrichtsgeschehens. Manch genervter Blick richtete sich dann doch schon einmal gen Zimmerdecke oder Fenster. Aber damit mussten (und wollten) wir uns wohl abfinden. Leichter fiel das dann, wenn wir daran dachten, wie schön das Gebäude und sein Umfeld einmal aussehen würden.
Ob asiatisches Flair im Schulhof jedermanns Geschmack treffen wird, wurde anfangs oft bezweifelt. Vor allem die Mauern aus geschaltem Sichtbeton und die Unmenge an Bruchstein, die per LKW herangekarrt wurde, sorgten für manch ironische Bemerkung. Die vielen Zeitungsartikel, die verwunderten Blicke und regen Diskussionen sowie die zahllosen Fotos dokumentieren jedoch ein ehrliches Interesse auf der einen Seite und sollen auf der anderen auch als Dank und Anerkennung der Leistungen der Architekten und bauausführenden Gewerke angesehen werden.
Fazit: Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wir haben uns daran gewöhnt und es gefällt. Es war - insgesamt gesehen - ein mutiger Entwurf, der gekonnt umgesetzt wurde und nun das Stadtbild - nicht nur für Schüler - bereichert.
Der Abschluß der Sanierung der Gebäudehülle und der Umfeldgestaltung wurde im Zusammenhang mit der Namensgebung der Schule im August 2000 in festlicher Form gewürdigt.
In einer 2. heißen Phase - während der Sommerferien 2001 - wurden alle Sanitäranlagen und alle Fußböden erneuert.
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Das Schulgebäude am
Zinzendorfplatz vor,.. |
..während.. |
..und nach der Sanierung |
Rekonstruktion am Gebäude Bahnhofstraße
1992, bei der Übernahme des Gebäudes, befand sich dieses nahezu im Urzustand von 1975, als dieser Bau fertiggestellt wurde. Im Sommer 1992 konnte nur das Nötigste getan werden, um den Schulbetrieb aufzunehmen.
Im Herbst 1993 dann wurden die ersten komplett neuen Fachräume für Kunsterziehung, Biologie und Physik übergeben.
Im Juli und August 1995 konnten sieben Standartunterrichtsräume komplett renoviert (Abriß der Einbaumöbel, Fußböden, Rauhfasertapete) und neu möbliert werden.
Unser hauseigenes Keramikkabinett wird im August 1996 eingeweiht. Gleichzeitig gehen wieder zwei speziell ausgerüstete Fachräume in Betrieb.
Die schrittweise Sanierung des Gebäudes an der Bahnhofstraße geht voran. Im Verlauf des Schuljahres 1996/97 wird die Kompletterneuerung der Elektroanlage abgeschlossen; alle Sanitärräume und einige Unterrichtsräume sowie fast alle Funktionsräume erhalten neue Farbanstriche.
Der Musikraum, das neue Computerkabinett sowie weitere Fachräume für die Naturwissenschaften beenden die Renovierungs- und Möbilierungsarbeiten.
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| ... der alte Biologiefachraum |
... der neue Biologiefachraum |
Im Frühjahr 2002 wird die Planung für die Generalsanierung abgeschlossen.
Ende August 2004 erhält unser Schulträger die Zusage für die ca. 2.1 Millionen € Fördermittel.
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| Einräumungsarbeiten: erst hin, dann her! |
| ... der gepflasterte Vorplatz der Schule |
| Gestaltung besonderer Art! |
| Besonderheiten, auf die wir stolz sind! |
| Bilder der Einweihungsfeier |
Rekonstruktion der Turnhalle Bahnhofstraße
Die Rekonstruktion der Turnhalle ist nun komplett abgeschlossen. Hier ein kurzer Rückblick: